Betriebliches Konfliktmanagementsystem

Konflikte in Unternehmen verursachen Kosten in Höhe von mind. 20% der Personalkosten. Die tatsächliche Höhe ihrer Konfliktkosten kennen aber nur die wenigsten Unternehmen. Was nicht bekannt ist, kann aber nicht bewertet und erst recht nicht gesteuert werden.

Die Etablierung eines betrieblichen Konfliktmanagementsystems (KMS) und die damit verbundene Optimierung des Geschäftsprozesses „Umgang mit Konflikten“ kann den Unternehmen dazu verhelfen, bis zu einem Viertel ihrer tatsächlichen Konfliktkosten einzusparen.

Ziel einer solchen Prozessoptimierung ist es, den Umgang mit Konflikten zu professionalisieren. Ein betriebliches Konfliktmanagementsystem beinhaltet Anlaufstellen für die Konfliktklärung (z.B. Personalabteilung, Ombudsperson), Weiterbildungsangebote (Konflikttrainings für Führungskräfte, Ausbildung betrieblicher Konfliktlotsen etc.) und/oder standarisierte Verfahrensabläufe, beispielsweise in Form von Leitfäden.

Professionelles Projektmanagement zur Etablierung eines KMS

Verzahnung klassischer Projektphasen mit systemischen Faktoren

zahnraederDer klassische Projektablauf ist: auf Basis einer Analyse der im Unternehmen vorhandenen Konfliktlandschaft können die für das jeweilige Unternehmen passenden Elemente der Konfliktbearbeitung konzipiert und umgesetzt werden. Die Etablierung eines Konflikt- managementsystems ist ein anspruchsvolles Veränderungsprojekt, das alle Ebenen im Unternehmen betrifft und einbeziehen sollte Es ist daher sehr penibel darauf zu achten, dass das Konfliktmanagementsystem nicht nur in klassischer Weise sachgerecht ausgearbeitet wird, sondern dass es auch systemisch ins Unternehmen passt. Die sachgerechte Ausarbeitung und die systemische Verankerung im Unternehmen sind eng miteinander verzahnt und führen nur gemeinsam zu einer erfolgreichen Etablierung.

Ist ein Konfliktmanagementsystem installiert besteht die Chance,

  • Konfliktkosten zu senken (z.B. geringerer Krankenstand und Mitarbeiterfluktuation),
  • produktive Verbesserungen zu erreichen (z.B. bessere Projektlösungen, weil Bedenken  thematisiert wurden; Beseitigung von verdeckten  Missständen),
  • die Motivation der Mitarbeiter zu steigern ( z.B. Abbau zwischenmenschlicher Barrieren),
  • Innovationen zu generieren (weil Energie für Neues und Kreatives freigesetzt wurde).

Und diese positiven Veränderungen treten nicht erst ein, wenn ein Konfliktmanagement- system vollumfänglich etabliert wurde, sondern bereits wenn erste Elemente genutzt werden.

Vorträge / Seminare

Weiterführende Informationen bieten das1tägige Grundlagenseminar “Erfolgsfaktor Konfliktmanagement – Wie wird mein Büro / mein Unternehmen konfliktfest?”, sowie weitere Workshops, die als Inhouse-Seminare gestaltet werden können.